Wandertour 01.12.2014(Zum Yachthafen Waltrop)

Der Winter hat auch in Datteln Einzug gehalten. Es wurde kälter. Nach unserer letzten Wanderung, bei 15 Grad und Sonnenschein, sollte es am Montag kalt und ungemütlich werden. Natz hatte die Tour diesmal vorgeschlagen. Treff um 10 Uhr am Tennisheim der TG Datteln. Von dort aus durch die Rieselfelder bis zum Hammerkanal. Über die Brücke im Eikel auf die andere Kanalseite. Dort nach rechts bis zum Yachthafen Waltrop. Nach einer kurzen Pause dort, durch die Teipe und durch die Losheide wieder zur TG. Geplant, getan. Das Wetter war wie die Vorhersage. Trübe und kalt. Ein schäbiger Ostwind bließ uns entgegen. Natz und Friedel waren mit dem Rad zur TG und waren schon einmal gut durchgefroren. Willi und ich wurden von unseren Frauen gebracht. Da die Tennistruppe meiner Frau zum Frühstück bei TG Wirt Mario waren, hielten wir uns auch noch einen Augenblick im Gastraum auf. Dann machten wir uns auf den Weg. Wir gingen nach rechts in Richtung Marktfelder Straße und überquerten diese und gingen nach links in die Rieselfelder. Dort erfasste uns sofort der Ostwind von Vorne und ließ unsere Ohren kalt werden. Ich fröstelte leicht, obwohl ich schon winterlich angezogen war. So stapften wir 800 Meter über Radweg neben der Marktfelder Straße. Dort bogen wir nach rechts ab auf die Waldstraße. Dort gingen wir am Montag über den Hof, den wir sonst nie überqueren. Aber dort gibt es das Geschäft „Schöne Dinge“, da wollten wir mal vorbeischauen. Die nette Besitzerin bat uns in ihren Laden und durfte auch fotografieren. Sie vertreibt in dem Geschäft Bastelsachen und Handgearbeitete Stricksachen. Ich sagte ihr, dass ich die Bilder ins Netz stelle. Ein wenig Reklame konnte sie gebrauchen, meinte sie. Auf dem Hof machte ich auch noch Fotos. Dann ging es weiter.

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Oben links gehen wir über den Fahrradweg im Bereich des Hofes Berse. Rechts meine Großen im Gespräch. Links die Pferdewiese vor dem Bauernhof. Rechts eine Gänsegruppe auf dem Hof. Dann zwei Bilder aus dem Laden „Schöne Dinge“ Unten links die Heuscheune und rechts wieder die Waldstraße. Nach 120 Meter verließen wir die Straße und gingen nach rechts auf den Wald zu. Ein Feldweg der uns dort hinbrachte. Im März 2013 sind war mal durch diesen Wald gegangen und haben dort unseren Willi verloren. So entstand damals der Titel “ Die Hölle im Königsmoor“. Das wollten wir uns am Montag nicht antun und gingen am Rande des Waldes in Richtung Reiterverein Waltrop. Ein Treckerweg. Normalerweise sehr feucht. Am Montag aber gut zu laufen, da es seid einer Woche nicht mehr geregnet hatte.

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Oben die Bilder von dem Weg am Wald vorbei. Nach 1,3 km erreichten wir den Markfelder Weg. Dort gingen wir nach rechts. 90 Meter weiter erreichten wir den Weg Im Löhken. Dort bogen wir nach rechts ab. Nach 350 Meter erreichten wir den Hof, auf dem eine Biogasanlage stand. Natz und Friedel wollten eigentlich mal auf den Hof gehen und sich die Anlage anzusehen. Willi weigerte sich wegen des Gestanks dort. So gingen wir weiter und erreichten den Weg Im Eickel. Auf dem gingen wir nach rechts weiter. 1,18 km weiter erreichten wir den Datteln-Hamm-Kanal und die Eikelwegbrücke. Irgendwo dort aßen wir am Montag im Laufen unsere Fleischwurst von unserem Metzger Wolf. Wie immer lecker.

Datteln Hamm Kanal

Der erste Teilabschnitt des Datteln-Hamm-Kanals, einschließlich der Schleuse Hamm, wurde am 17. Juli 1914 für den Verkehr mit 600 t Schiffen freigegeben.

1926 begannen die Arbeiten für die Verlängerung des Kanals von Hamm nach Schmehausen. 1930 wurden die ersten Rammschläge an Spundwandbohlen zum Bau der Schleuse Werries ausgeführt. Nach Fertigstellung der Schleuse wurde der Schiffsverkehr am 23. August 1933 auf dem zweiten Teilstück des DHK bis Schmehausen aufgenommen. Der damals geplante Weiterbau bis Lippstadt wurde auf Grund des fehlenden Verkehrsbedürfnisses nie realisiert.
Heute kreuzen den Datteln-Hamm-Kanal auf einer Länge von 47,19 km 5 Bahnbrücken, 32 Straßen- und Wegebrücken, 5 Fußgängerbrücken, 1 Transportbandbrücke, 30 Dücker- Durchlassbauwerke, 36 Rohr und Kabeldüker. Außerdem tragen 2 Sicherheitstore dafür Sorge, dass im Katastrophenfall nicht der gesamte Kanal entleert wird. Mit Hilfe der beiden Schleusen Hamm und Werries wird der Schifffahrt die Überbrückung eines Höhenunterschiedes von insgesamt 6,75 m ermöglicht.

Quelle: WSA Rheine

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Oben links der Hof mit der Biogasanlage. Rechts hat ein Tier eine Höhle gegraben. Links auf einem Hof eine Gänseschar. Rechts der Kanal in Richtung Yachthafen Waltrop. Links dann gehen meine Großen gerade über die Brücke. Rechts unten der Kanal in Richtung Lünen. Wir überquerten wie gesehen die Brücke und gingen nach links von ihr auf einer Treppe zum Leinpfad herunter. Wir unterquerten die Brücke und gingen in Richtung Yachthafen. jetzt hatten wir den Wind im Rücken und das war nicht mehr so unangenehm. Gleich am Anfang unseres Weges am Kanal kam uns eine einsame Yacht aus Richtung Yachthafen entgegen. Wir philosophierten ob das bei so einem Wetter Spaß macht. Wir kamen zu dem Ergebnis, nicht wirklich, aber der Skipper hatte bestimmt einen heißen Kaffee am Steuerplatz. Links vom Kanal kamen wir an einer Gänsewiese vorbei. Noch ging es denen gut. Aber es wird ja bald Weihnachten und dann werden sie in den Bratöfen der Menschen landen. Aber die dort durften wenigstens auf einer Wiese leben und wurden wohl auch nicht gestopft. https://www.youtube.com/watch?v=_fc-e-7gzJc Hinter diesem Link verbirgt sich ein Video, dass zeigt was es heißt Gänse stopfen. Schrecklich, immer wieder werden dabei die Speiseröhren der Gänse verletzt. https://www.youtube.com/watch?v=LwoGyhCH9Tc Noch grausamer der Lebendrupf der Daunen. Damit der Mensch einen warmen Hintern hat müssen die Gänse diese Tortour mehrmals im Jahr ertragen. Nur für starke Nerven dieses Video. Für uns ging es weiter. Nach einiger Zeit des Weges scheuchten wir einen Eisvogel am Ufer auf, der gleich ein Stück weiter flog und sich dann wieder auf die Spundbohlen setzte. Unser Vogler Friedel war begeistert. “ Mach schnell ein Foto“, bat er mich. Da ich erst den Vogel heranzoomen musste, war er dann 2 Mal schon wieder weitergeflogen. Beim dritten Versuch hat es dann einiger Maßen geklappt. Einmal hat der Vogel wohl einen Fisch aus dem Kanal erwischt. Dann flog er zur anderen Kanalseite und verschwand aus unserem Gesichtsfeld.

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Oben die ersten vier Bilder zeigen den Kanal und die einsame Yacht, die langsam auf uns zu kommt. Dann die glücklichen Gänse auf der Wiese. Das große Bild zeigt den kleinen Eisvogel auf den Spundbohlen. Sein buntes Federkleid macht ihn zu einem der prächtigsten Vögel im Tierreich.

Eisvogel

Der Eisvogel (Alcedo atthis, regional auch Eisenkeil)[1] ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel (Alcedinidae). Er besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika und lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten (Imagines und Larven), Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen. Der Bestand hat in den letzten Jahren wieder zugenommen und die Art wird derzeit in Europa als dezimiert, aber im gesamten Verbreitungsgebiet als wenig bedroht eingestuft. Der Eisvogel war 1973 und 2009 Vogel des Jahres in Deutschland,[2] 2009 in Österreich, 2005 in Belgien, 2006 Vogel des Jahres in der Schweiz[3] und 2011 in der Slowakei.

Körperbau und Gefieder[Bearbeiten]

Eisvogel

Illustration von John Gould (1861-1866)
Der Eisvogel hat wie alle Vertreter der Gattung einen kurzen und gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Der große Kopf mit dem etwa 4 cm langen, spitzen Schnabel sitzt an einem kurzen Hals. Die Oberseite wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben; auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streifen, der besonders beim Abflug auffällt. Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 g bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm.

Oberkopf, Flügeldecken, Schultern und Schwanzfedern sind dunkelblaugrün bis grünblau gefärbt, wobei sich an den Kopffedern azurblaue Querbänder und an den Flügeldecken azurblaue Spitzen befinden. Der Rückenstreifen ist leuchtend türkisblau. Bis auf die weiße Kehle ist die Unterseite beim Altvogel rostrot bis kastanienbraun gefärbt. Die Kopfzeichnung ist durch rotbraune Ohrdecken, scharf abgesetzte weiße Halsseitenflecken und einen blaugrünen oder blauen Bartstreif charakterisiert. Auf der Stirn befindet sich vor jedem Auge ein kastanienbrauner Fleck, der von vorn gesehen weiß erscheint. Zur Brutzeit sind die Füße orangerot.

Das Männchen hat einen schwarzen Schnabel, der an der Unterseite leicht aufgehellt sein kann. Das Weibchen zeigt einen orangefarbenen Unterschnabel, dessen Färbung sich mindestens von der Basis bis zum vorderen Drittel erstreckt. Beim Männchen hat das Gefieder der Oberseite meist einen blauen Grundton mit großen und zahlreichen azurblauen Flecken auf dem Oberkopf, das Weibchen ist oberseits eher blaugrün gefärbt.

Die Jungvögel haben oberseits dunkelbraun gefärbte Füße. Das Gefieder ist matter und die Oberseite grünlicher als bei Altvögeln. Die Brustfedern haben fast immer grünliche oder graue Spitzen. Der Schnabel ist ziemlich kurz und schwarz und zeigt einen hellen Fleck an der Spitze.

Von Ende August bis Mitte November werden in der Mauser die Schwungfedern abschnittsweise in einer festgelegten Reihenfolge gewechselt. In Mitteleuropa werden in dieser Zeit meist nur drei Viertel aller Federn erneuert, so dass die Mauser im darauf folgenden Sommer fortgesetzt wird. Bei diesjährigen Jungvögeln werden in der Jugendmauser das Kleingefieder und manchmal auch die Schwanzfedern gewechselt.

Fortpflanzung
Die meisten Eisvögel leben in einer monogamen Brutehe. Vor allem in Jahren mit hoher Dichte leben einige Männchen in Bigamie mit zwei Weibchen, die gleichzeitig bis zu mehrere Kilometer entfernt voneinander brüten. Nach dem Schlüpfen der Jungen füttert das Männchen die parallel verlaufenden Bruten im Wechsel. Dabei sind auch Schachtelbruten möglich.

Zwischen Februar und März streifen Eisvögel laut rufend die Gewässer entlang. Wenn sie einen möglichen Partner gefunden haben, finden ausgedehnte Verfolgungsflüge flach über dem Wasser statt, auch mitten durch den Wald bis über die Bäume. Sehr selten sind mehrere Vögel beteiligt. Danach werden meistens mögliche Brutplätze durch Männchen besetzt.

Balz und Paarung[Bearbeiten]
Datei:Parende ijsvogels-Stichting Natuurbeelden-171623.webm
Sich paarende Eisvögel
Zur Balz trägt das Männchen kleine Fische herbei, um sie in einer Verbeugung dem Weibchen zu überreichen, das sie rufend und mit zitternden Flügeln entgegennimmt. Die Balzfütterung stärkt die Paarbindung und dient auch der Beurteilung des Partners. Manchmal sitzen die Vögel nun auf einem Ast an einem möglichen Brutplatz und rufen abwechselnd.

Während der Bauzeit der Höhle finden zahlreiche Balzfütterungen und gegen Ende auch Kopulationen statt. Zur Paarung nimmt das Männchen nach einer Beuteübergabe eine Imponierstellung ein, bei der es mit angelegtem Gefieder aufgerichtet sitzt und die Flügel nach vorn sinken lässt. Dann fliegt das Männchen hinter das Weibchen, das seine Bereitschaft oft durch Rufe anzeigt und sich fast waagrecht auf den Ast legt, und landet auf dem Rücken der Partnerin. Nun greift das Männchen mit dem Schnabel in die Kopffedern des Weibchens und hält während der einige Sekunden dauernden Begattung mit den Flügeln das Gleichgewicht. Danach wird meist gebadet. Begattungen können mit oder ohne vorangehende Balzfütterungen mehrmals am Tag stattfinden.

Quelle: Wikipedia

Wir erreichten nach 1,3 km das Sperrtor kurz vor dem Yachthafen Waltrop. nach weiteren 140 Meter erreichten wir den Campingplatz der direkt am Yachthafen liegt. Dort gibt es ein Tor. dass normaler Weise verschlossen ist. So hatten wir bis zur Brücke gehen müssen, die Treppe hoch zur Münsterstraße, die überqueren und dann wider herunter zur Gaststätte gehen. Natz probierte ob das offen war und siehe da, es war offen und so konnten wir über den Platz zur Gaststätte gehen. Eine schöne Abkürzung für uns. Wir kehrten in die Gaststätte ein.

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Oben links sieht man Willi und im Hintergrund das Sperrtor. Dann 2 Bilder aus dem Yachthafen mit seinen schmucken Booten. Unten rechts ein Bild aus dem Gastraum, der schon weihnachtlich geschmückt ist. Schön warm war es dort. Wir setzten uns an die Theke, weil wir nicht essen wollten. Ich bestellte mir erst einmal einen Kaffee. Willi und Friedel bestellten sich einen heißen schwarzen Tee. Natz hatte Durst und bestellte sich ein Bier. Nach dem die Heißgetränke leer waren taten wir noch etwas für unseren Flüssigkeitshaushalt. Im Alter soll man ja viel trinken. Wir hielten uns etwa dreiviertel Stunde dort auf. Dann ging es wieder in die Kälte. Wir gingen zur Münsterstraße hoch, überquerten die Waltroper Brücke und liefen noch  240 Meter an der Straße entlang in Richtung Datteln. Dann überquerten wir die Münsterstraße. Ein paar Meter mussten wir noch auf der linken Straße gehen bis wir in Die Teipe einbiegen konnten. Kurz davor kam uns ein Lastwagen entgegen. Als er an uns vorbeifuhr entwickelte er so einen Luftdruck, das er Natz und mir die Mützen von Kopf wehte. Friedel und Willi gingen hinter uns und lachten sich einen. Sah wohl witzig aus. Wir waren dann in dem Bereich, wo mit einer Kette zwischen zwei großen Baumstämmen der Autoverkehr gestoppt wird. Keine Zufahrt zum Kanal für Autos. Wir gingen nach rechts weiter und erreichten die den Weg Im Bruch. Dort ist eine kleine Ansiedlung die wie ich meine Holthausen heißt. Holthausen ist die Bauernschaft wo das Sicherheitstor steht. Wir ließen die Siedlung links liegen und erreichten nach knapp 300 Meter einen Abzweig nach rechts, der uns zur Münsterstraße brachte. Die überquerten wir.

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Oben links hält Willi ein Stück Rinde in der Hand die auf dem Baumstumpf im Bild rechts lag. Wir überlegten wie das aussieht und meinten es sah aus wie ein Fisch dem die Schuppen schon weggefault waren. Links dann sieht man soeben noch den Friedel der uns über die Münsterstraße folgte. Rechts , Willi nach der Straßenüberquerung auf dem Pelkumer Weg. Hinter den Bäumen, die man im Bild sieht, stand einmal ein Haus. Im linken Bild unten ist es weg. Aber wann, hatten wir das schon einmal bewusst gesehen? Wir wussten es nicht. Rechts im Bild forderte mich Natz auf mal den leeren Platz zu fotografieren. Wir gingen hinter dem leeren Grundstück nach links auf den Hubertusweg. Der war auch am Montag wieder sehr nass und durch Treckerspuren aufgewühlt. Wir kämpften uns durch und erreichten nach 650 Meter den Liegehafen in Datteln. Wir gingen bis an den Kanal und dann nach rechts. Wir hatten noch eine Verabredung im TG Clubhaus mit Mario dem Clubwirt. Das erreichten wir nach einem Fußmarsch von 750 Meter. Wir machten so gut es ging unsere Schuhe sauber, damit wir die Fliesen nicht so versauten. Mario bot uns noch belegte Brötchen an, die wir gerne aßen. Ein zwei Bier dabei und wir fünf plauderten über Gott und die Welt. Ich hatte mir beim Jacke anziehen im Yachthafen meinen Schal in den Reisverschluss gezogen. der ging dann nicht mehr rauf noch runter. Ich musste die Jacke über den Kopf ausziehen und Mario gab uns eine Schere. Willi betätigte sich als Reißverschlussdoktor. Er schnitt Stück für Stück des Schals aus dem Zipper heraus. Dann war es geschaft. mein Reißverschluss ging wieder. Danke Willi!

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Oben die ersten vier Bilder zeigen uns auf dem Hubertusweg. Dann drei Bilder vom Kanal und dann den Reisverschlußdoktor Willi in Aktion. Unten Friedel und Natz bei einem Bier. Unten rechts schaut Friedel auf seine Uhr. Es wurde Zeit, dass wir nach Hause kamen. Friedel und Natz hatten ja Ihre Räder dabei und je später es wurde, umso kälter wurde es. Willi und ich wurden von meiner Maren mit dem Auto abgeholt. Wir verabschiedeten uns von Mario, der zum 31.12. 2014 die TG als Clubwirt und Mädchen für alles verlassen muss. Der Vorstand der TG hat ihm die Pachtverträge gekündigt. Meiner Meinung nach schade. Wer weiß was nun kommt.

Männer es war ein guter Spaziergang. Wir sind trotz großer Pausen und Biertrinken 9,2 km gelaufen. Das Wetter war nicht so berauschend, aber wir haben ja auch jetzt Winter. Nächsten Montag haben wir verabredet, dass wir zum Weihnachtsmarkt in Recklinghausen gehen.

Opaju

 

Herbstwanderung 24.11.2014(Haus Vogelsang in Ahsen)

Ein Grippaler Infekt hatte mich gezwungen noch einmal 2 Montage auszusetzen. Der hatte sich nach 3 Wochen immer noch nicht ganz verschlichen und ich bat meine Männer darum mit mir spazieren zu gehen. Eine Fahrradtour wollte ich noch nicht riskieren. Wir entschlossen uns zum Haus Vogelsang in Ahsen zu laufen. Das sollten so 10 km werden. Sicherlich genug für unsere erste Wandertour. Treffen war bei mir. Willi war am Montag verhindert. Friedel und Natz waren pünktlich. Friedel war auch immer noch etwas von der Grippe gezeichnet. Das Wetter meinte es aber am Montag gut mit uns. Ein sonniger, trockener Tag. So wie man es sich für eine Wandertour vorstellt. Nach dem wir entschieden hatten wo es hergehen sollte, taperten wir los. Wir marschierten die Eichenstraße herunter und überquerten die Höttingstraße. Wir gingen zur Schleuse hoch und überquerten sie. Wir sind dann nach links herunter zum Leinpfad des Wesel-Datteln-Kanal gegangen.

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Auf den Bildern oben sieht man den strahlend blauen Himmel. Links die Dattelner Schleuse mit der tiefstehenden Herbstsonne. Rechts Friedel und Natz unterhalb der Schleuse auf dem Leinpfad. Unten links sieht man im Hintergrund eine Schar Zugvögel am blauen Himmel. Rechts ein Schiff im Unterwasser der Dattelner Schleuse. Nach etwa 350 Meter verließen wir den Leinpfad nach rechts auf den Natroper Weg. Der führte uns hoch auf Brückenhöhe und zur B 235. Die überquerten wir und gingen 140 Meter nach rechts, in Richtung Olfen. Wir erreichten den Uferweg und bogen nach links auf diesen. Wir liefen 950 Meter bis zur Kanalbrücke Hilgenkamp. Dabei kamen wir am ehemaligen Gestüt Stegemann vorbei, das rechts am Weg lag.

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Oben das Bild ist vom Uferweg in Richtung Kanal fotografiert. Recht die Schattenmänner vor dem Hof Stegemann. Unten zwei Bilder von dem Gelände. Wir erreichten die Brücke am Hilgenkamp und gingen dort geradeaus weiter. Nach 260 Meter erreichten wir den Abzweig Fuchskuhle und gingen dort nach rechts in die Felder. nach 450 Meter erreichten wir den kleinen Hof, hinter dem eine Wiese liegt, auf der Lamas leben und sich vermehren. Wir waren dort schon öfters und immer wieder sind Jungtiere zu sehen. Am Montag war nur ein Lama auf der Weide, die anderen waren in ihrem Stall und schauten nur mal neugierig wer denn da gekommen war. Friedel wollte das Tier auf der Wiese mir gerupften Gras anlocken, das hatte aber keine Lust. Ich machte ein Foto und dann ging es für uns weiter.

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Oben die Bilder von unserem Weg über den Weg Fuchskühle. Unten rechts das einsame Lama auf der Weide. Wir gingen nach halb rechts weiter auf dem Weg Buschkamp. Kein richtiger Feldweg, sondern ein mit Gras bewachsener Treckerweg. Matschig und nass von Regen in der vergangenen Nacht. Es gab nasse Schuhe. Wie gingen 330 Meter über diesen Pfad um dann nach rechts in den Wald zu gehen. Wir kamen nach 180 Meter zur Lippe. Die macht dort in dem Gebiet einen großen Bogen und ist dort ein Anglerparadies. Es war etwas beschwerlich bis zur Lippe herunter zu gehen, aber wir taten es. Um sich ein Bild zu machen wo die Stelle ist habe ich einen Screenschot in Google Earth gemacht.

Geländeübersicht

Man sieht dort den Lippebogen. 1,7 km nach rechts liegt die Lippebrücke über die die B 235 verläuft. Oberhalb des Lippebogens liegt rechts die Kläranlage und links davon stand einmal die Lippeschleuse vor Haus Vogelsang. Reste kann man noch Heute sehen.

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Oben links gehen Friedel und Natz vorsichtig zur Lippe herunter. Der Weg war glitschig. Dann auf den nächsten Bildern die Lippeidylle in dem Bereich. Für mich immer ein mystischer Ort. Ich erwartete  jeden Augenblick das Feen und Waldgeister erscheinen. Aber auch dieses Mal schwamm nur ein Stück Holz vorbei, das man im letzten Bild sieht. Oder war es doch ein Krokodil aus lange vergangenen Zeiten? Aber die mit dem zweiten Gesicht sehen dort auch schon mal die römischen Schiffe vorbeifahren, zu ihren Lagern in Haltern und Xanthen. Wir verließen diesen Ort wieder. Wir erreichten wieder den Weg Buschkamp und gingen nach rechts. Dort war es auch sehr nass und matschig. Schwere Fahrzeuge der Holzmacher waren dort hergefahren und hatten tiefe Furchen hinterlassen. Für uns 230 Meter Matschhüpfen. Wir haben es geschafft und gingen dann nach rechts. Der Weg wurde besser. Es ging geradewegs auf die Lippe zu. Nach 680 Meter erreichten wir die Weide, die vor der Lippe liegt und auf der das Storchennest steht. Wir gingen einige Meter nach links und erreichten die Bank, von der aus man das Storchennest gut sehen kann. Dort ließen wir uns die Fleischwurst schmecken die Natz beim Metzger Wolf für uns gekauft hatte. Dabei schauten wir zum Storchennest und da war etwas was da sonst nicht ist. Einige Krähen flogen um den Horst herum und irgendetwas stand in dem Nest. Friedel meinte zunächst das wäre ein Reiher. Der bewegte sich aber keinen Zentimeter. Aber das tun Reiher ja häufig. Ich holte meine Kamera hervor und zoomte das Nest heran. Ein geschossenes Foto machte uns aber auch nicht schlauer. Wir einigten uns, dass das Nest etwas abgesackt war und wir deshalb nun Strukturen sahen, die man vorher nicht gesehen hatte. Auf dem kleinen Bildschirm meiner Kamera konnten wir das nicht entscheiden.

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Oben links im Bild sieht man noch zwei Rinder die rechts vom Lippebogen auf der Weide standen. Rechts dann schon ein Bild von den Feldern am Buschkamp. In der zweiten Reihe rechts sieht man die große Windhecke, die bis zum Abzweig nach links zur Bank steht. Über allen Bildern der traumhafte blaue Himmel. Unten dann das Storchennest. Das rechte Bild lüftet das Geheimnis. Eine Pflanze ist dort oben auf dem Nest gewachsen. Wahrscheinlich haben die Störche die Samen mit ins Nest getragen. Jetzt als die Störche nicht mehr im Nest waren konnte der Samen gedeihen und die Pflanze wachsen. So einfach sind Phänomene oft zu klären. Wir hatten unsere Fleischwurst verputzt und machten uns wieder auf den Weg. Nach 360 Meter erreichten wir den Weg Auf dem Bonneck. Rechts davon in den Lippeauen ruhten die Heckrinder und waren am Wiederkauen. Um sie herum standen vier Reiher und schauten ihnen zu.

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Oben vier Bilder von den Lippeauen vor Haus Vogelsang mit der Herde Heckrinder.

Lippe Zurück zur Natur
DATTELN. Auf den ersten Blick sieht die Lippe bei Ahsen wie ein herrliches Stück Natur aus. Auf den zweiten Blick aber ist ökologisch noch eine Menge zu verbessern. Und dafür nimmt der Lippeverband rund sechs Mio. Euro in die Hand. „Fluss- und Auengestaltung der Lippe bei Haus Vogelsang“ heißt der Arbeitstitel. Baustart ist im zweiten Halbjahr 2015.

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Notwendig macht das Projekt die sogenannte Wasserrahmenrichtlinie, eine Vorgabe der Europäischen Union zur Verbesserung der Wasserqualität. Die hat sich zwar laut Lippeverband in den letzten Jahren schon verbessert. Aber noch längst nicht genug.

Christof Murawski, im Dattelner Rathaus mit dem Vorhaben in Ahsen befasst, sagt im Gespräch mit unserer Redaktion, organisch sei die Lippe dort wie eine Wüste.

Die Lippe soll auf dem sechs Kilometer langen Teilstück wieder zurück zu den Ursprüngen, wie sie früher einmal war, mäandrierend mit Überflutungsgebieten. Vorgesehen sind unter anderem Maßnahmen zur Wiederherstellung einer möglichst naturnahen Flussauenlandschaft.

In erster Linie soll ein vielgestaltiges, teilweise verbreitertes Flussprofil geschaffen werden. Unterhalb von Haus Rauschenburg soll eine ehemalige Lippe-Schlinge, die heute ein Acker ist, wieder aktiviert und für eine Laufverlängerung genutzt werden. Der neue Flussabschnitt soll flach und breit werden und eine abwechslungsreiche Strömung aufweisen.

Im gesamten Abschnitt sollen die Ufer entfesselt werden, das heißt zum Beispiel, dass Inseln und Sandbänke, flache und steile Ufer und Uferausbuchtungen entstehen. Auf heute schon tiefer liegenden Flächen soll Auenwald entwickelt werden.

Um das zu erreichen, müssen gewaltige Erdmassen bewegt werden. Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes spricht von rund 200 000 Kubikmetern Erde. Der Bodenaushub, der bei der Umgestaltung auf Olfener Gebiet anfällt, soll über Olfen abtransportiert werden.

Was auf Dattelner Seite anfällt, wird über Dattelner Gebiet abgefahren. So die Vereinbarung, sagt Christof Murawski, der für Datteln vor kurzem an dem Erörterungstermin der Bezirksregierung für dieses Flussprojekt teilgenommen hat. Für Ahsen heißt das konkret: Die Erdmassen werden über den Schauwinkelweg zur L 609 in Richtung Flaesheim abtransportiert. Laut Christof Murawski ist das eine Forderung der Ruhrkohle AG (RAG), in deren Besitz sich ein Großteil der Projektflächen befindet.

Die Alternative, für den Transport südlich von Haus Vogelsang parallel zum Kanal eine neue Baustraße anzulegen, die auf die L 609 führt, sei laut Murawski von der RAG verworfen worden. Für Schäden, die die Lkw-Kolonnen am Schauwinkelweg verursachen, muss der Lippeverband aufkommen.

Zwei Jahre dauert die naturnahe Gestaltung der Lippe. Das Projekt ist in vier Bauabschnitte unterteilt. Die lange Bauphase hängt auch damit zusammen, dass hier in einem Landschaftsschutzgebiet gearbeitet wird und beispielsweise Rücksicht auf Brutzeiten etc. genommen werden muss.

Der Lippeverband selbst räumt ein, dass bei der Durchführung auch Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes zu erwarten seien. „Diese werden weitestgehend zeitlich begrenzt sein und stellen die ökologische Aufwertung des Naturhaushaltes nicht infrage“, sagt Michael Steinbach.

Im Gegensatz zu der seit Jahren laufenden Renaturierung des Dattelner Mühlenbaches wird sich das Auenprojekt am Haus Vogelsang nicht negativ auf die Entwässerungsgebühren in Datteln auswirken. Die Kosten werden komplett vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Quelle: Dattelner Morgenpost vom 17.10.2014

Das werden wir uns im nächsten Jahr mal alles ansehen. Hoffentlich stören die Arbeiten die Störche nicht. Wir erreichten nach fast 400 Meter Wegstrecke das Haus Vogelsang. Wir waren da schon fast 2 Stunden unterwegs und es war schön warm geworden um die Mittagszeit. Wir überquerten das Vogelsanggelände und vergaßen aber nicht einen Blick auf das Turmfenster des Turmes vom Haupthaus zu werfen. Fiedel hatte dort im letzten Jahr das Kauzpärchen gesehen. Friedel meinte Montag das er wieder einen Kauz dort im Turmfenster sah. Ich versuchte das wieder mit einem Bild zu bestätigen. Leider war es nicht so. Im offenen Fenster war eine Struktur zu sehen, die von Farbe und gestalt wie ein Kauzkopf aussah. Wir konnten aber nicht klären was es war.

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Oben links ein Teil der Gräfte von Haus Vogelsang. Rechts ein Pilzstrauß im Blätterwald. Dann die Struktur im Fenster, die uns zunächst so getäuscht hat. Wir mussten uns dann entscheiden wo rum wir nach Hause gehen. Über die Schleuse Ahsen, oder über Ahsen. Über Ahsen war es ca. 2 km weiter nach Hause. In Ahsen gibt es ja am Ortsausgang Richtung Datteln ein Frühstückskiosk. Wir entschieden uns dafür. Also ging es nach rechts. Vorbei an den Vogelsangteichen, wo uns die Entenhorde überfiel. Die werden von Spaziergängern wohl immer gefüttert und kommen mit viel Lärm sofort zu uns. Rechts vom Weg war noch ein wenig Mais stehengeblieben. Natz und Friedel pflückten einige Maiskolben ab und warfen sie mit voller Kraft auf den Asphalt. Die Maiskörner lösten sich und verteilten sich auf den Weg. Die Entenhorde stürzte sich auf diese und Ratz Fatz waren die Maiskörner weg.

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Oben die Bilder zeigen den Entenangriff und die Fütterung. Rechts unten sieht man Natz der in Richtung Ahsen und Lippedeich geht. Nach 560 Meter erreichten wir das Haus, das links am Weg steht. Dort gingen wir nach links, weil wir ja über den Lippedeich bis zum Ortseingang gehen wollten. Nach 230 Meter lag links der Hof, an dem man immer frische Eier kaufen konnte. Die lagen in einem kleinen Holzverschlag. Die nahm da raus und legte das Geld für die Eier darein. Am Montag waren keine Eier da. Der Hühnerbesitzer erzählte uns, es lohne sich nicht mehr. Seine Hühner legten nicht mehr genügend Eier. Wir gingen noch ein paar Meter und bogen vor dem nächsten Haus nach rechts zum Deich. Vor dem Deich fließt ein Bach. Etwa 2 Meter breit. Es war ein schmaler Steg dort drüber gelegt. Dort mussten wir rüber. Das alles war am Montag sehr nass und glitschig. Also balanazierten wir vorsichtig darüber. Friedel ging als erster wie eine Gazelle über den Steg. Natz hinterher. Ich fotografierte das alles und bin dann auch rüber. Wir erklommen den Deich und gingen nach links.

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Oben zunächst der kleine Hof mit den Tieren und Hühnern. Dann unsere “ Flussüberquerung“ und Friedel der wie eine Gazelle den Deich hochspringt. Unten links Friedel und ich auf dem nassen Deich. Rechts die Ahsener Kirche im Hintergrund. Nach 140 Meter auf dem Deich erreichten wir die Recklinghäuser Straße. Wir gingen dann nach links auf die Ahsener Straße. nach etwa 160 Meter erreichten wir links abgehend die Straße Im Mersch. Sofort links steht der neue Kiosk. Der hatte auch am Montag auf und so wollten wir dort Frühstücken. Draußen standen noch Tisch und Stühle. Da die Sonne dort hinschien, entschlossen wir uns draußen zu sitzen. Wir bestellten ein belegtes Brötchen und einen Pott Kaffee. Die nette Bedienung brachte uns alles nach draußen und wir ließen es uns schmecken. Rechts neben dem Kiosk gab es noch einen Raum, den man als Partyhalle anmieten konnte.

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Oben links das Begrüßungsschild in Ahsen. die anderen Bilder zeigen den Kiosk sowie uns und die nette Bedienung. Wir genossen es in der Herbstsonne zu sitzen und so wurde unsere Pause etwas länger. Dann rissen wir uns aber doch los und es ging weiter. Wir überquerten die Ahsener Straße und bewegten uns in die Siedlung, die links vor dem eigentlichen Dorf Ahsen liegt. Wir kamen nach 60 Meter links auf die Straße Im Overkamp. Von dort sollte es über einen kleinen Weg zum Kanal gehen. Nach 200 Meter fanden wir den Weg und gingen nach rechts. Nach 80 Meter erreichten wir das Kanalufer und gingen nach rechts.

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Oben die Bilder aus der Siedlung und der Geheimweg zum Kanal. Auf dem Kanal führ gerade ein Schiff vorbei. Wir gingen dann in Richtung Schleuse Ahsen. Wir unterquerten die Ahsener Brücke und gingen zur Schleuse hoch. Die Überquerten wir und sind dann rechtsseitig des Kanals in Richtung Datteln gelaufen. An der Schleuse schauten wir uns noch das Treiben der Schiffe an, die aus- und einschleusten. Die Kormorane hatten wieder die Schleusenbeleuchtung besetzt und unser Friedel hat als erster wieder einen Eisvogel gesehen. Der flog tief über dem Kanal her.

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Oben die Bilder rund um die Schleuse. Wir gingen dann 1,52 km am Kanal entlang und verließen dann den Leinpfad kurz vor der Hilgenkampbrücke. Das wir von hinten beobachtet wurden, das viel uns gar nicht auf. Als wir auf der Straße Telgeskamp, unterhalb der Kanalböschung waren, überholte uns oben auf dem Leinpfad unsere Marita, Friedels Frau. Sie war mit dem Rad unterwegs und hatte uns schon von Weiten vor sich gesehen. Sie musste natürlich unsere Sprüche über sich ergehen lassen. “ Du hast uns verfolgt, du hast uns kontrolliert“. Marita verstand den Spaß und dann ging es für sie uns uns weiter. Wir gingen bis zum Hilgenkamp und dann nach rechts. Nach 150 Meter erreichten wir die Sutumer Straße und liefen auf dieser weiter. 1 km weiter erreichten wir den Drievener Weg. Der ist zurzeit für den Autoverkehr gesperrt.

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Oben links der Leinpfad des Kanals in Richtung Datteln. Rechts dann Marita mit ihrem Rad. Die anderen Bilder zeigen unseren Weg auf der Sutumer Straße. langsam zogen einige Wolken auf und die Sonne stand schon sehr tief. Da wir ohne Auto waren, konnte uns die Absperrung nicht aufhalten. Wir gingen an ihr vorbei und erreichten nach 160 Meter den Sutumer Bruchgrabe. Dort war Gott sei Dank die neue Überbrückung des Grabens fertig, sodass wir trockenen Fußes über den Graben kamen.

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Oben zwei Bilder von der Baustelle.

Drievener Weg für etwa vier Wochen gesperrt
Straßendurchlass wird im Rahmen der naturnahen Umgestaltung des
Sutumer Bruchgrabens umgebaut
Im Rahmen der naturnahen Umgestaltung des Sutumer Bruchgrabens wird auch der
unzureichend dimensionierte Straßendurchlass unter dem Drievener Weg umgebaut.
Dazu muss der Drievener Weg vom 3. November bis Ende November 2014 komplett
geschlossen werden.
Diese Maßnahme zählt zur zweiten Phase der naturnahen Umgestaltung, die am
Oberlauf auf einer Strecke von etwa 800 Metern durchgeführt und voraussichtlich noch
in diesem Jahr abgeschlossen werden wird. Vor zwei Jahren wurde der Mittellauf des
Sutumer Bruchgrabens ökologisch umgestaltet und erhielt an der Sutumer Straße eine
große Überflutungsfläche.
Die aktuellen Arbeiten sind etwa 400 Meter nördlich vom Drievener Weg gestartet und
enden südlich der Straße Am Sutumer Graben. Bislang wurde punktuell ein neuer
Verlauf für den Bach angelegt. Außerdem werden Uferstreifen erstellt, die nicht für die
landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung stehen werden.
All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass sich der Sutumer Bruchgraben naturnah
entwickeln kann. Ziel ist ein guter ökologischer Zustand gemäß europäischer
Wasserrahmenrichtlinie. Das Land NRW fördert diese Maßnahme mit 90 Prozent aus
Mitteln zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Als Auftragssumme sind knapp
100.000 Euro veranschlagt.
Ausführendes Unternehmen ist die Firma Schulze Kökelsum GmbH aus Olfen. Die
Bauüberwachung für die Umgestaltung des Gewässers hat der Landschaftsarchitekt
Glacer aus Essen. Die städtische Oberbauleitung übernimmt der Fachbereich Tiefbau.

Quelle: Stadt Datteln

Na dann schauen wir einmal wenn alles fertig ist. Wir gingen den Drievener Weg zu Ende und bogen nach rechts auf die Bülow Straße. Der folgten wir 140 Meter bis zu unserem Lieblingsbecker Geiping. Wir gingen dort nach links zur B 235 und überquerten sie. Auf der Industriestraße ging es weiter. Kurz vor dem Aldi Markt bogen wir nach rechts in den so genannten Hundeweg ein. Die Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Industrie- zur Eichenstraße. Wir hatten es geschafft. Friedel und Natz holten ihre Räder aus meiner Garage und wir verabschiedeten uns. Unser erster herbstlicher Spaziergang war zu Ende. Es waren dann doch 12,66 km geworden. Mir taten die Haxen doch ganz schön weh. Als ich oben in unserer Wohnung war fiel ich 2 Stunden in einen tiefen Schlaf.

Männer wir haben wieder eine schöne Tour gemacht, hatten herrliches Wetter und habe auch wieder einen neuen Weg begangen. Über den Lippedeich in Ahsen.

 

Opaju